Blut, Schweiß und Tränen für den guten Zweck

Es gibt schon verrückte Kollegen! Da kam doch Jörg aus einem anderen Projekt auf mich zu und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, 100 Kilometer (am Stück!) in 30 Stunden zu wandern. Eine Nacht wurde darüber geschlafen, dann war klar: ich kann! Die Verrücktheit dieser Unternehmung war natürlich in einer organisierten Verrücktheit eingebettet und so meldete sich ein Team bestehend aus vier Kollegen zum Oxfam Trailwalker 2015 an. Es galt, als Team – nicht als Staffellauf! – 100 Kilometer Fußstrecke zu bewältigen und dabei die Zeitmarke von 30 Stunden nicht zu überschreiten. Puh!

Oxfam ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Armut auf diesem Planeten zu bekämpfen und so bestand nur der eine Teil aus einer sportlichen Herausforderung. Der andere, auch nicht zu unterschätzende Teil war das Aufbringen von mindestens 1500 Euro Spendenstartgeld pro Team.

Auf der Suche nach Unterstützung

Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir eine solche Summe zusammen bekommen sollten: in der Kaffeeküche eine Spardose aufstellen, Nachbarn, Freunde und Familie mobilisieren, die Strecke in 10-Kilometer-Abschnitte zerhacken und jeweils Sponsoren dafür finden … Die Ideen waren da, aber ehrlich gesagt war ich nicht sicher, ob wir damit die geforderte Summe auch erreichen würden und neben der Zeit, die wir für die körperliche Vorbereitung investieren mussten, schien auch der Aufwand für das Auftreiben von Spendengeldern immer größer zu werden. „Fragen wir doch auch mal unseren Chef!“ – irgendwann sprach jemand diese Worte aus und dank der bei PASS fast nicht vorhandenen Hierarchien marschierte mein Kollege Tassilo schon kurze Zeit später in das gläserne Büro, um unser Anliegen vorzutragen.

Spontane Spende für die gute Sache

Was soll ich sagen? Offensichtlich findet der Firmeninhaber verrückte Vorhaben unterstützenswert, denn begeistert sagte er nicht nur spontan einen großzügigen Geldbetrag zu, der die Mindestsumme weit überstieg, sondern eröffnete uns mit seinen Kontakten auch noch weitere Möglichkeiten zum Spendensammeln. Mit dem Wissen im Kopf, dass wir das Startgeld sponsored by PASS bereits in der Tasche hatten, ließ es sich für uns viel leichter angehen. Alles, was wir danach noch an Geldern auftreiben konnten, war ein Plus, ein Add-on, und auch die Trainingszeit musste dadurch nicht mit Spendensammelaktionen konkurrieren.

Fazit: bei PASS gibt es nicht nur Chefs, mit denen man sprechen kann, ohne Wochen vorher einen Termin beantragt zu haben, sondern die darüber hinaus auch noch begeisterungsfähig für Projekte abseits des Normalen sind – mal sehen, was sich so für den Oxfam Trailwalker 2016 ergibt!

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